4 Quick Tipps für einen optimierten Call-to-Action Button

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Im Online Marketing geht es meistens darum, die Zielgruppe zu einer bestimmten Handlung zu bringen. Wir liefern gute Inhalte, kommunizieren und bieten eine einzigartige User Experience meistens mit dem Ziel den Nutzer zu einem Klick zu bewegen. In der Regel führt dieser Klick dann zu einer Conversion (Kauf, Newsletter-Eintragung, etc.).

Aber warum klicken wir auf manche Buttons und auf andere nicht? Seit Jahren beschäftigen sich Marketer mit Hilfe der einfachen Hirnforschung mit diesem Thema und der Frage warum manche Buttons lieber geklickt werden als andere.

In den heutigen Quick Tipps stelle ich daher vier Kriterien vor, die dabei helfen, dass ein Button häufiger geklickt wird.

Quick-Tipps-Call-to-Action-Buttons

1. Button-Farbe

Auf die Farbe kommt es an und das mehr als wir denken. Denn 85% Prozent der Menschen sagen, dass die Farbe der Hauptgrund ist warum sie ein Produkt kaufen. Dabei gibt es keine magische Farbe, die einen Kauf oder Klick garantiert. Hilfreich ist es allerdings den Button in einer Kontrast-Farbe zu gestalten damit er sich von der Seite abhebt und man ihn gut erkennen kann. Eine weitere Möglichkeit ist, eine Farbe zu verwenden, die ein bestimmtes Gefühl in den Nutzern hervor ruft.

Orange beispielsweise fördert eine direkte Handlung, daher kann man diese Farbe für Newsletter-Anmeldungen gut verwenden. Außerdem wird diese Farbe am häufigsten mit günstigen Produkten assoziiert. Ein Beispiel für den Einsatz dieser Farbe ist der Online-Shop für Autozubehör kfzteile24.de, der sehr günstige Produkte anbietet.

Die Farbe Grün wird bekannterweise mit „Go“ oder „Los“ in Verbindung gebracht. Nicht zuletzt, da sie bei einer Ampel genau dafür steht: Es wird grün, es kann los gehen. Diese Farbe ist daher auch bei Call-to-Actions sehr hilfreich. Außerdem ist grün die Farbe, die vom Auge am besten verarbeitet wird und wird daher oft verwendet um das Gehirn entspannen zu lassen oder um Wachstum zu demonstrieren.

2. Button-Text

Neben der Farbe ist natürlich auch der Text, der auf dem Button steht absolut entscheidend dafür ob der Nutzer darauf klickt oder nicht. Der Text muss also absolut unwiderstehlich sein und den Nutzer zu einer bestimmten Handlung auffordern.
Gut: E-Book herunterladen
Schlecht: Hier klicken
Dabei ist es wichtig aktive Verben zu verwenden, wie downloaden, starten, sichern, etc., damit auch die klickfaulen Leute animiert werden auf den Button zu klicken.

Außerdem hat eine Studie kürzlich erst herausgefunden, dass Buttons besser konvertieren wenn die Texte in der Ich-Form geschrieben sind. „Starte mein kostenloses Probe-Abo“ anstatt „Starte Dein kostensloses Probe-Abo“.
Ein weiteres kleines Wort, das die Conversion nach oben treiben kann ist „jetzt“. Zum Beispiel: „Jetzt kostenloses E-Book sichern“.

3. Größe und Form

Hier sind nur drei Merkmale nötig: abgerundete Ecken, groß und leicht klickbar. Runde Ecken werden vom Gehirn besser wahrgenommen als spitze, auch wenn viele das noch nicht wahrhaben wollen und weiterhin auf eckige Buttons setzen. Außerdem muss ein Button groß genug sein damit er egal auf welchem Endgerät gut klickbar ist. Allerdings nicht so groß, dass er aufdringlich wirklich und das Design der Webseite kaputt macht.

4. Platzierung

Call-to-Action Buttons sollten nicht um Aufmerksamkeit auf einer Webseite kämpfen müssen. Es muss deutlich hervorgehen was von der Zielgruppe erwartet wird. Da der Großteil der Besucher die meiste Zeit above the fold verbringt, ist es sinnvoll den Button weit oben auf der Seite zu platzieren, damit möglichst viele Menschen ihn auch sehen. Kommt der Button erst zum Vorschein wenn der Besucher scrollen muss, können wichtige Klicks verloren gehen.

Wichtig ist außerdem, dass die Buttons nicht in der Masse untergehen. Das bedeutet sie sollten von genug White Space umgeben sein, damit man sie einfach sehen kann.

Fazit

Es gibt wie immer auch bei der Button-Auswahl viele Dinge, die man falsch und richtig machen kann. Und da sich jede Zielgruppe anders verhält und unterschiedliche Vorlieben hat, gibt es keine allgemeine Wunderlösung. Daher kommen wir auch hier nicht um das Testen herum. Durch A/B Tests können wir feststellen welche Farben, Texte, Formen und Platzierungen am besten funktionieren und welche Kombination der unterschiedlichen Möglichkeiten die beste Conversation Rate bringen.

Hallo, mein Name ist Claudia. Seit mehr als 6 Jahren beschäftige ich mich nun mit Online Marketing und habe somit eine meiner Leidenschaften zum Beruf gemacht, mein Fokus liegt auf Social Media, Content Management und SEO. Hier im Blog möchte ich meine Gedanken mit euch teilen und euch hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben.

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