Die perfekte Social Media Strategie, Teil 3 – Netzwerke auswählen

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Die meisten Social Networks haben Millionen und aber Millionen Fans und denkt man an die Einbindung von Social Media, dann erliegt man oft dem Irrglauben, man müsste auf allen diesen Netzwerken präsent sein, um die maximale Wirkung zu erzielen.

Doch das ist nicht richtig: Man muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen, sondern auf den richtigen! Deshalb geht es nach der Festsetzung der Ziele und der Integration der Kollegen in Teil 3 meiner Beitragsreihe auch um die Auswahl des richtigen Netzwerks.

Um heraus zu finden, welches Social Network nun das Richtige für Deine Firma und Dein Anliegen ist, werden wir uns die einzelnen Plattformen noch einmal ansehen und ihre Vorteile betrachten.

Facebook

Beginnen wir mit einem Giganten unter den Social Networks: natürlich Facebook. Das Netzwerk hat monatlich 1,23 Milliarden Nutzer, also bieten sich hier auch Dir gigantische Möglichkeiten, Deine potentiellen und bestehenden Kunden zu erreichen.

Auf Facebook kannst Du alle Deine Ziele verfolgen. Du solltest nur einige Dinge in Sachen werblichen Postings beachten (mehr dazu findest Du hier). Wenn Du Facebook nutzt, um Deinen guten Content zu Deinen Fans zu bringen und ihnen auf dieser Plattform mit Kundenservice zur Verfügung stehst, kannst Du die Aufmerksamkeit für Deine Firma steigern, mehr Traffic auf Deine Webseite lenken und Dich als Meinungsmacher in Deiner Branche positionieren.

Facebook bietet via Ads zudem die Möglichkeit, mit maßgeschneiderten Werbeanzeigen genau Deine Zielgruppe zu erreichen. Das Targeting funktioniert hier sehr gut.

Twitter

Facebook hat die schiere Menge an Usern, Twitter hält mit der Anzahl an Messages dagegen. Mehr als 500 Millionen Tweets pro Tag (!!!) gehen hier über den Äther. Bei all diesen Nachrichten ist die Chance groß, dass jemand Deine Firma ins Gespräch bringt oder eine Diskussion anstößt, an der Du Dich beteiligen könntest.

Benutze Twitter am besten für einen gelungenen Kundenservice. Die Schnellebigkeit des Netzes erlaubt es auch Dir, in kürzester Zeit auf Kundenanfragen zu reagieren und für alle sichtbar aus möglichen Kritikern zufriedene Kunden zu machen. Halte hier auch Ausschau nach potenziellen Neukunden. Die zusätzliche Verbreitung Deines Contents, Gewinnspiele und Contests helfen Dir dabei.

Instagram

Im Dezember 2014 vermeldete Instagram einen Anstieg auf 300 Millionen Nutzer im Monat weltweit. Damit ist das Bilder-Netzwerk definitiv in den Top 5 der großen Social Networks angekommen.

Instagram lohnt sich besonders dann, wenn Du stark über Bilder kommunizieren kannst, weil Du beispielsweise einen Online-Shop für Sportartikel hast. Fotografiere Dich auch mal selbst mit Deinen Produkten – so wissen Deine möglichen und bestehenden Kunden, dass Du Dich mit der Qualität Deiner Artikel identifizierst. Auch neue Produkte kannst Du so promoten oder auch zu Contests und Gewinnspielen aufrufen (z.B. bekommen Deine Fans einen Rabatt im Online-Shop, wenn sie eine bestimmte Aufgabe rund um Deine Produkte lösen).

Google+

Google’s hauseigenes Netzwerk hat drei Vorteile: Zum einen werden die dort angelegten Profile auch in den Suchergebnissen angezeigt, wenn jemand nach Deiner Firma googled. Zum zweiten belohnt Google eine Profil bei G+ mit einem besseren Ranking in den Suchergebnissen. Ein Eintrag hier ist also nicht verkehrt.

Drittens kannst Du Deine Zielgruppe auf Google+ direkt über sogenannte Communities austauschen. Das sind quasi Untergruppen, in denen sich Menschen zu einem Thema austauschen (z.B. Surfen). Wenn Du also eine Gruppe findest, die potenziell Personen aus Deiner Zielgruppe enthält, kannst Du auch direkt in diesen Gruppen wertvolle Inhalte posten und so die Aufmerksamkeit auf Dich ziehen.

Xing und LinkedIn

Auf Business-Netzwerken sind die Nutzer nicht angemeldet, um unterhalten zu werden. Hier liegt der Fokus klar auf zielgerichtetem Networken: Man möchte sinnvolle Kontakte knüpfen, Kooperationspartner und Dienstleister finden und seine eigenen Produkte und Services anbieten.

Diese beiden Netzwerke sind also besonders für den B2B-Bereich interessant, denn hier erwischt Du die Leute nicht in ihrer Freizeit, sondern mitten in ihrem beruflichen Element. Die Gruppen, die Du z.B. bei Google+ findest, gibt es auf den Business-Netzwerken in ähnlicher Form übrigens auch.

Auswahl getroffen?

Ich hoffe, Du kannst anhand der Auswahl besser abstecken, welches Netzwerk das Richtige für Dich ist. Wenn Du noch Hilfe bei der Wahl brauchst bzw. allgemein bei Deiner Strategie, kannst Du mir gerne einen Kommentar im Artikel hinterlassen oder mir eine Email schreiben.

Alle weiteren Beiträge der Serie findest Du hier:
Die perfekte Social Media Strategie, Teil 1 – Ziele festlegen
Die perfekte Social Media Strategie, Teil 2 – Mitarbeiter einbinden
Die perfekte Social Media Strategie, Teil 4 – Content und Monitoring
Die perfekte Social Media Strategie, Teil 5 – Analyse und Entwicklung

Wer schon privat am liebsten ständig mit Worten jongliert, ist ganz gut beraten, das auch im Job zu tun: Ich bin Kristina und mein Schwerpunkt liegt auf Content, Social Media und SEO. Im Blog bekommt ihr eine Kostprobe und natürlich Hilfestellung zu euren Fragen.

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