Die perfekte Social Media Strategie, Teil 4 – Content und Monitoring

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Die Basis für eine funktionierende Strategie haben wir nun gelegt. In meiner Beitragsreihe über die perfekte Social Media Strategie komme ich deshalb jetzt zum „Eingemachten“, also zu dem, was Du mit Deiner Strategie promoten möchtest: deine Inhalte. Außerdem schauen wir uns in diesem Teil noch an, wie Du mit Hilfe von Monitoring an gute Ideen kommst.

Welcher Content funktioniert?

Du weißt nun, welche/s Ziel/e Du mit Deiner Social Media Strategie erreichen möchtest, Du hast Deine Kollegen und Mitarbeiter ins Boot geholt und Dich für ein oder mehrere Netzwerke entschieden. Die Inhalte, die Du nun dort veröffentlichen wirst, sollten alle der Zielerreichung dienen. Schauen wir uns einmal im Überblick an, was gut funktioniert:

Bilder und Videos

Visuelle Inhalte haben bei Social Media große Schlagkraft und sind deshalb sehr wichtig. Mehr dazu kannst Du auch in diesem Artikel meiner Kollegin Claudia lesen. Das heißt: Wandle Informationen, die Du an Deine Fans weitergeben möchtest, um…

  • …in Bilder

  • Sag’s mit einem Foto oder einer Infografik! Gerade letztere eignen sich hervorragend, um Daten übersichtlich und auf einen Blick zusammen zu fassen. Lustige Memes verleiten Fans oft zum Teilen und zaubern jedem ein Schmunzeln ins Gesicht. Präsentationen sind, ähnlich wie Infografiken, gut geeignet, kompliziertere Sachverhalte gut aufzudröseln.

  • …in Videos

  • Videos sind eine andere tolle Möglichkeit, Fans und Kunden am Unternehmen teil haben zu lassen. Du kannst mit Videos Einblicke in Deine Firma gewähren, Du kannst Hintergrundgeschichten erzählen oder Anleitungen und Tipps veröffentlichen (z.B. wie man ein bestimmtes Produkt von Dir zusammen baut / benutzt etc). Solche Videos funktionieren auch super als eine Form von Kundensupport!

    Viele Unternehmen nutzen Videos aber auch dazu, ihre Fans zu unterhalten. Damit wird unterschwellig die Werbebotschaft vermittelt, dass das Unternehmen / die Marke / das Produkt cool ist und Spaß macht.

    Ebooks und Podcasts

    Hast Du große Informationssammlungen und viele Tipps zu geben, die Deinen Kunden helfen können, bietet es sich an, ein Ebook daraus zu machen. Dieses könntest Du beispielsweise auch dafür verschenken, dass Interessenten sich in Deinen Email-Verteiler eingetragen haben.

    Achte darauf, dass Dein Ebook tatsächlich wertvolle Informationen enthält, die dem Leser wirklich helfen und darauf, dass Du es auch optisch ansprechend aufbereitest. Mehr Informationen über schönes Schreiben bekommst Du auch in diesem Artikel.

    Zusätzlich kannst Du Dein Ebook und natürlich auch Deine Blogartikel vertonen. Damit erreichst Du auch diejenigen, die lieber ein Hörbuch konsumieren oder schlicht keine Zeit zum Selber-Lesen haben. Und alle diejenigen, die nicht (mehr) lesen können, beispielsweise weil ihre Sehkraft zu stark eingeschränkt ist.

    Herausfinden, was funktioniert

    Engagement auf Social Media ist nur dann von Erfolg gekrönt, wenn Du den Nerv Deiner Fans triffst. Eine Möglichkeit, um heraus zu bekommen, was wirklich interessiert, ist natürlich das Beobachten der Inhalte, die Du postest bzw. die Reaktionen, die darauf erfolgen. Zur Analyse und Weiterentwicklung Deiner Strategie kommen wir aber erst im letzten Teil der Beitragsreihe.

    Monitoring

    Ein anderer Weg, an die Interessen Deiner (potentiellen) Fans zu kommen, ist das sogenannte Monitoring. Social Media ist letztlich ein riesiger Bienenstock, in dem es vor Nachrichten, @Erwähnungen, Hashtags und anderen Unterhaltungen nur so summt. Und genau diese Konversationen solltest Du beobachten.

    Unter all diesen Konversationen ist es nämlich recht wahrscheinlich, dass auch Deine Firma oder Deine Produkte irgendwo erwähnt sind – je größer Dein Unternehmen ist, desto eher ist das der Fall. Du solltest also unbedingt herausfinden, ob Du Teil der Online-Konversation bist und in welcher Form.

    Branchen-Begriffe
    Überlege Dir, welche Begriffe oft im Zusammenhang mit Deiner Branche fallen. Um beim Sportartikel-Shop zu bleiben: Einige Sportarten, Marken oder Athleten sind sicherlich dabei. Mach Dir eine Liste mit diesen Begriffen (Hashtags) und beobachte sie in Social Media. So kannst Du Dich beispielsweise mit Tipps und Angeboten einbringen. Bitte achte in diesem Fall aber darauf, dass es angebracht ist. Mehr dazu erfährst Du in meinem Artikel zu diesem Thema.

    Auf diese Weise findest Du heraus, worum aktuelle und für Dich relevante Gespräche sich gerade drehen und welche Hashtags Du verwenden kannst, um daran teilzunehmen. Du kannst so außerdem die Personen ausmachen, die als Meinungsmacher auftreten und die Du als Multiplikatoren gewinnen solltest.

    Ein Bonus:
    Auf diesem Weg kannst Du auch beobachten, inwiefern Deine Konkurrenz auftritt und was sie an Maßnahmen und Strategien in petto hat. Vielleicht kannst Du Dir dort etwas Inspiration holen – nicht, um sie zu kopieren, sondern um das Fan-Erlebnis auf Deinen Profilen noch besser zu machen 🙂

    Erwähnungen Deiner Firma / Marke
    Sie gehören zu den besten Leads, die Social Media für Dich generieren kann: Erwähnungen Deines Unternehmens, meist in Form von „@XYZ“-Beiträgen. Menschen, die Dich online so ansprechen, kennen Dich, Deine Firma und Deine Produkte bereits und möchten so mit Dir in Kontakt treten.

    Was tun? Interagiere mit ihnen! Finde heraus, was sie möchten, wie Du ihnen helfen und sie damit zu zufriedenen Kunden machen kannst. So kannst Du eine Beziehung zu ihnen aufbauen, diese festigen und in eine langlebige, loyale Partnerschaft umwandeln.

    Die Erwähnung war leider kein Lobgesang? Benutze die Kritik, um Deinen herausragenden Kundenservice zu zeigen und zeige exemplarisch an diesem einen Fan, wie gut Du Deine Kunden behandelst.

    Und so geht’s weiter

    Nun weißt Du über gute Inhalte und Monitoring Bescheid. Sollte das Monitoring übrigens nicht ergeben, dass Du bereits erwähnt bist, kannst Du dennoch die Hashtag-Liste nutzen, um heraus zu finden, was Deine potenziellen Fans gerade am meisten beschäftigt – und dann stimme Deinen Content darauf ab!

    Beim nächsten und letzten Beitrag der Reihe zur perfekten Social Media Strategie werde ich Dir erklären, wie Du am besten mit Fans umgehst, wie Du Deine Aktivitäten analysieren kannst und daraus dann Schlüsse für die Weiterentwicklung Deiner Strategie ziehst.

    Die vorangegangenen Beiträge

    Hier kannst Du alles auch noch einmal nachlesen:
    Die perfekte Social Media Strategie, Teil 1 – Ziele festlegen
    Die perfekte Social Media Strategie, Teil 2 – Mitarbeiter einbinden
    Die perfekte Social Media Strategie, Teil 3 – Netzwerke auswählen

    Der letzte Beitrag der Serie ist hier zu lesen:
    Die perfekte Social Media Strategie, Teil 5 – Analyse und Entwicklung

    Wer schon privat am liebsten ständig mit Worten jongliert, ist ganz gut beraten, das auch im Job zu tun: Ich bin Kristina und mein Schwerpunkt liegt auf Content, Social Media und SEO. Im Blog bekommt ihr eine Kostprobe und natürlich Hilfestellung zu euren Fragen.

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