Sei anders! – Finde Deine eigene Unternehmensstimme

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Auf die ein oder andere Weise wollen wir alle einzigartig sein. Wir preisen unsere Produkte oder Dienstleistungen als etwas Besonderes an, wir wollen uns von der Masse hervorheben. Eine besondere Herausforderung ist das in Zeiten des Internets und der Informationsüberflutung geworden. Wir müssen uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen um die Aufmerksamkeit unserer Fans, Kunden und potenzieller Kunden auf uns zu lenken.
Was dabei oft vergessen wird ist, dass es auch auf den Ton ankommt, den wir unserer Zielgruppe gegenüber anschlagen. Aus diesem Grund habe ich heute einen kleinen Leitfaden zusammengestellt wie man seine eigene Unternehmensstimme findet und sie konsequent einsetzt.

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Keep it Simple

Da wir in der Regel so viel Menschen wie möglich mit unseren Botschaften erreichen wollen und auch möchten, dass uns die Menschen verstehen, sollten wir unsere Sprache einfach halten. Das bedeutet kurz Wörter und kurze Sätze zu verwenden. Kurze Wörter und Sätze werden einfacher verstanden, während lange Sätze oft kompliziert werden und den Leser abschrecken können. Kurze Wörter und Sätze sind direkt und können oft als härter oder forscher aufgefasst werden als lange Sätze. Daher sollten wir bei der Verwendung besonders auf unseren Ton achten. Denn unfreundlich oder forsch wollen wir sicherlich nicht klingen.

Um einen Text für den Leser ansprechender und interessanter zu gestalten, kann es außerdem helfen die Satzlänge zu variieren. Ein paar kürzere Sätze, dann wieder ein etwas längerer Satz und wieder ein paar kürzere. So kommt Abwechslung in den Text ohne den Leser mit zu viele ewig langen Sätzen zu überfordern.

Verwendung von Pronomen

Die Verwendung von Pronomen hat einen großen Einfluss auf den Ton, in dem wir kommunizieren. So kannst Du beispielsweise über Dein Unternehmen in der ersten Person sprechen (Wir) oder in der dritten Person (FullSpeed Media). Wenn man in der ersten Person schreibt, ist das selbstverständlich viel persönlicher als in der dritten. Man zeigt den Lesern und/oder Kunden, dass das Unternehmen aus einer Gruppe von Menschen besteht und nicht nur ein anonymes Bürogebäude ist. Je nachdem wie man sich positionieren möchte und was für eine Beziehung man zu seinen Kunden aufbauen will, kann man sich hier so oder so entscheiden.

Gleiches gilt für die Ansprache der Zielgruppe. Hier kann man wählen zwischen Du und Sie, oder eben wieder der dritten Person (Kunde, Zulieferer). Mir persönlich gefällt sowohl das ich/wir also auch das Du in einem Blog besser. Ich finde immer es klingt netter und aufgeschlossener. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich grundsätzlich kein Fan vom Sie bin, aber ich finde das ist Überholt und im Englischen gibt es diese Differenzierung schließlich auch nicht.

In der Kürze liegt die Würze – oder bist Du doch ein Geschichtenerzähler?

Hierbei geht es nicht um die Länge der Wörter oder Sätze, sondern um die Anzahl der Wörter, die du benötigst um jemanden von einer Idee zu überzeugen oder sie ihm/ihr näher zu bringen. Grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll schneller auf den Punkt zu kommen, da es vor allem Zeit und Geld spart. Je nach Unternehmen passen allerdings manchmal auch eher blumige, etwas längere und ausschweifendere Texte besser. Hier ist es besonders wichtig, dass man sich seiner Zielgruppe bewusst ist, dass man weiß für wen man seine Texte schreibt und welchen Stil diese Menschen bevorzugen.

Jargon oder Alltags-Slang?

Jargon ist eine Fachsprache, die in bestimmten Berufszweigen verwendet wird. So haben unterschiedliche Berufsgruppen jeweils ihr eigenes Jargon. Meistens können Außenstehende mit diesen Fachbegriffen recht wenig anfangen. Wer als Nicht-Anwalt schon mal in ein Gesetzbuch geschaut hat, weiß wovon ich spreche 😉
Die Wahl des Jargons ist mitentscheidend ob der Artikel bei meinen Lesern gut ankommt oder nicht. Dabei ist besonders wichtig, dass ich selbst in der Lage bin die Fachbegriffe richtig zu verwenden, sonst wird es mehr als peinlich.
Auch hier gilt allerdings, dass Fach-Jargon nicht für jede Zielgruppe geeignet ist und man Menschen auch mit zu hochgestochenen Texten verschrecken kann.

Innerhalb eines Jargons gibt es dann meistens auch noch gewisse Buzzwords, die man verwenden kann. Buzzwords haben einen hohen Wiedererkennungswert und ziehen gerne die Aufmerksamkeit auf sich. Oft sind sie jedoch auch nur Trends und ganz schnell wieder Schnee von gestern. Bei der Verwendung solcher Wörter muss man also aufpassen, dass man keine veralteten Buzzwords benutzt, die niemanden mehr interessieren.

Ob man nun Fachjargon verwendet oder eher in der Umgangssprache mit seinen Fans und Kunden spricht ist jedem Unternehmen selbst überlassen und hängt stark von der jeweiligen Zielgruppe ab. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, man sollten jedoch darauf achten, dass man konsequent bleibt und die verschiedenen Stile nicht miteinander vermischt.

Last but not Least: Bleib bei Deiner Stimme

Wenn Du nun herausgefunden hast wie Deine Unternehmensstimme klingen soll, ist es wichtig sie konsequent zu verwenden. Am Anfang wird das sicherlich noch ein bisschen schwierig sein, aber mit der Zeit wirst Du Dich daran gewöhnen. Am besten machst Du Dir eine kurze Liste mit Schlagworten, die für Deine Stimme wichtig sind und prüfst dann die Texte und schaust ob sie Deine Kriterien erfüllen. Irgendwann wird das dann nicht mehr nötig sein. Dann hast Du Deine Unternehmensstimme verinnerlicht und verwendest sie automatisch.

Hallo, mein Name ist Claudia. Seit mehr als 6 Jahren beschäftige ich mich nun mit Online Marketing und habe somit eine meiner Leidenschaften zum Beruf gemacht, mein Fokus liegt auf Social Media, Content Management und SEO. Hier im Blog möchte ich meine Gedanken mit euch teilen und euch hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben.

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